Der Anschlag in Orlando hat mehr mit der US-Kultur zu tun als mit dem Islam

Osama Bin Laden der Freiheitskämpfer der USA
Osama Bin Laden der „Freiheitskämpfer“

Zunächst was Grundsätzliches über Religion: jede (wahre) Religion ist „homophob“. Muss sie sogar sein. Denn jegliche Sexualität, die nicht der Fortpflanzung dient, kann als Sünde ( = jede widernatürliche Handlung) betrachtet werden. Damit aber auch die „moderne“ Heterosexualität (welche der beiden „Sünden“ nun schwerer wiegt ist ein anderes Thema). Doch genauso wie jede wahre Religion „homophob“ ist, ist sie auch friedensstiftend. Damit ist weder die Homosexualität noch die Gewalt gegenüber diesen mit dem wahren Islam vereinbar (sofern keine Selbstverteidigung).

Das Problem ist jedoch, dass der Islam wie jede andere der großen Religionen, schon vor langer Zeit von Macht-Eliten oder/und Geheimdiensten gekidnappt wurden. Islam ist dabei lediglich das aktuellste Beispiel, aber keine Ausnahme. Nicht nur wird die Religion lokal von solchen Regimes, wie vom saudiarabischen mißbraucht, um Macht zu sichern. Sondern spätestens seit dem die Sowjets in den 70ern der kommunistischen afghanischen Regierung militärisch zu Hilfe kamen, werden von US- und israelischen Geheimdiensten und -Militär mithilfe Saudi Arabiens leicht zu manipulierende Moslems auf den Kampf mit geopolitischen Feinden der USA eingetrimmt und auch als Legitimation für den Einmarsch in islamisch geprägten Ländern bzw. für weiteren Land- und Ressourcenraub und Unterdrückung benutzt. Oft sind es aber absolut ungläubige Söldner, die nur des Geldes wegen in den Kampf ziehen. Letzteres mag im Falle des aktuellen Anschlags in Orlando vielleicht nicht der Fall sein – ich weiß es nicht. Doch was ich weiß ist, dass solche Anschläge in den USA die Regel sind. Und auch ist das bei weitem nicht der schlimmste Anschlag in der Geschichte der USA, wie das die Medien aus irgendeinem propagandistischen Grund uns gerne erklären wollen. Es gab nämlich zahlreiche Pogromme gegen Schwarze bei denen bis zu mehreren Hundert Menschen getötet wurden. So z.B. bei den St.Lois Riots.

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Von daher ist jeder der den Anschlag sofort mit dem Islam in Verbindung bringen möchte, einfach nur ungebildet und/oder ignorant oder ein Chauvinist, dessen Selbstwertgefühl auf der Erniedrigung anderer beruht bzw. ein Chauvinist der nach Gründen für sein eigenes Versagen bei anderen sucht.

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